Curling Club Küsnacht

Curling Club Küsnacht

Die Gründung des CCK geht auf das Jahr 1960 zurück, als 25 Curlerinnen und Curler den Verein aus der Taufe hoben. Mit dem Neubau der Kunsteisbahn Küsnacht (KEK), konnte der CCK im Jahre 1993 eine neue Anlage mit vier Bahnen sowie Clublokal und Infrastruktur beziehen. Heute zählt der CCK über 200 aktive Mitglieder. Dazu kommen noch rund 80 Passive.

  • Für die Mitglieder ist die Ausübung des Curling-Sports im Sinne der Fairness und nach den Grundsätzen des "Spirit of Curling" oberster Grundsatz. 
  • Der CCK pflegt und fördert den Curling-Sport nach den Regeln des Schweizerischen Curling-Verbandes.
  • Jedes Mitglied soll die Möglichkeit haben, sich nach seinen individuellen Spielfähigkeiten und Neigungen zu engagieren und ein seinem Interesse entsprechendes Angebot zu finden. Zu diesem Zweck sorgt die Spielkommission für ein ausgewogenes Trainings- und Turnierangebot. Dieses soll sowohl für Leistungs- wie auch für Breitensportler aller Altersstufen gleichermassen attraktiv sein.
  • Spezielle Anstrengungen werden zur Förderung der Cherry-Rockers (6-13 Jahre) und der Junioren (14-20 Jahre) unternommen, wie auch für die Weiterbildung der Skips (Mannschaftsführer).
  • Auf der Anlage in Küsnacht kann zwischen Mitte September und Mitte April, unabhängig von Wind und Wetter, gespielt werden.
  • Die Curlinghalle mit vier Rinks zählt zu einer der besten Anlagen im Land. Die Infrastruktur umfasst neben den Spielbahnen das Restaurant "Rink 5", Zuschauerreihen, Parkplätze, Garderobe und Duschen. Jedes Clubmitglied hat einen Schlüssel zur Anlage und kann den Sport rund um die Uhr ausüben.
  • Das Eis wird durch die Curling Academy des kanadischen Curling-Trainers und Eisspezialisten Rodger Schmidt aufbereitet, es geniesst einen ausgezeichneten Ruf.
  • Im gemütlichen Restaurant "Rink 5" mit gutem Blick auf die vier Eisrinks werden einfache Speisen aber auch Candle-Light-Dinners in gediegener Atmosphäre angeboten. 
  • Als Mitglied des "Royal Caledonian Curling Club" mit Sitz in Edinburgh liegt dem CCK viel an der Pflege des von der Tradition des "Spiels ohne Schiedsrichter" vorgegebenen Sportgeistes, des so genannten "Spirit of Curling". Der Curling-Club Küsnacht versucht dies in einem auch gesellschaftlich abgesicherten Umfeld zu verwirklichen.

Kleines Curling Einmaleins

Die Anfänge des Curlings gehen auf das 16. Jahrhundert nach Schottland zurück. Die Spiele wurden auf gefrorenen Seen ausgetragen. Noch heute zeugen viele Traditionen in aller Welt vom schottischen Ursprung. Nachdem es in den Anfängen ein rein männliches Freizeitvergnügen war, wurde das Interesse für dieses Spiel mit Stein und Besen gegen Ende des 19. Jahrhunderts auch beim weiblichen Geschlecht geweckt.

  • Im Jahre 1838 wurde in Edinburgh der "Grand National Curling Club" gegründet. Dieser wurde später in "Royal Caledonian Curling Club" umbenannt und wird als eigentlicher Mutterklub der Curling Vereine rund um die Welt angesehen.
  • Im 19. Jahrhundert verbreiteten die Schotten die Sportart nach Kanada und die Vereinigten Staaten sowie nach England und Irland. Etwas später gab es Curling in Schweden, Norwegen, Neuseeland und Russland. Bald darauf brachten britische Touristen das Spiel mit Stein und Besen in die Wintersportorte der Schweiz. Durch den Bau von Hallen verlagerte sich der Curling-Sport ins Flachland und vom Spiel auf Natureis unter freiem Himmel auf speziell präpariertes Eis in die Halle.
  • Inzwischen hat sich Curling weltweit ausgebreitet und wird als Spitzensport mit Europa- und Weltmeisterschaften und auch als olympische Disziplin betrieben.
  • Als Mannschaftssport wird Curling in einem Team mit vier Spielern ausgetragen. Es spielen jeweils zwei Teams auf einem "Rink" (einer klar definierten Eisfläche) gegeneinander. Jedes Spiel besteht in der Regel aus acht Durchgängen (den sogenannten "Ends") zu je acht Steinen pro Team. Die Spielregeln sehen keinen Schiedsrichter vor: jeder Spieler ist angehalten, selbst darüber zu wachen, dass er die Regeln beachtet. Im Zweifelsfall einigen sich die Spielführer (sprich "Skips") der beiden Mannschaften.
  • Wird Curling in präziser und ausgefeilter Technik von konditionsstarken Damen, Herren, Juniorinnen und Junioren an Turnieren und Meisterschaften gespielt, so ist es ein Spitzensport.
    Wenn sich Damen und Herren, Juniorinnen und Junioren oder Veteraninnen und Veteranen im Curlingspiel messen, so ist es ein Breitensport. 
  • Zwischen diesen beiden Gegensätzen gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten den Curlingsport auf Natureis unter freiem Himmel oder auf speziell präpariertem Eis in der Halle zu betreiben. Sei es als leistungsbezogener Sport an Meisterschaften und Turnieren unterschiedlicher Leistungsstärke oder als vergnügliches Spiel in einem gesellschaftlichen Rahmen. Unabhängig von Alter, Spielstärke und Kondition ist Curling eine Sportart, welche Teamgeist und Kameradschaft voraussetzt, aber auch fördert. 

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Daniel Schneeberger und Martin Jäger